Eine Yogareise/Abenteuer in Indien

Dienstag, 27.11.2017

 

Mit meinem 26 Liter Rucksack geht es los Richtung Berlin, von wo der Flieger zu meiner großen Reise startet. Am Donnerstag Früh wird es dann Richtung Amsterdam und von dort, nach einem 6 Stündigen Aufenthalt weiter nach Mumbai, einer Riesenmetropole in Indien gehen. Man lasse sich den Gedanken von bis zu 50 Millionen Menschen in einem Ort einfach mal ganz langsam durch den Kopf gehen... Mein Plan? Ich möchte Yoga erleben, neue Inspirationen mit nach Hause bringen und selber in meiner Yogapraxis weiter kommen. Ich werde die Westküste Indiens hinunterreisen und von Goa, wo ich Yoga Unterricht geben werde ins Landesinnere reisen. Bangalore.. dort möchte ich die Palmblattbibliothek aufsuchen und dann weiter nach Mysore reisen, wo ich Ashtanga Yoga praktizieren möchte. So sieht mein Plan aus. Doch das ist Indien und ich bin auf alles gefasst. Wohin mich der Weg tatsächlich führt?.. Welchem Yogi ich begegne?.. Wie lange ich dort bleiben werde, bis mein Flug, am 3.02.2018 zurück nach Deutschland startet?.. Wer weiß?

Fest steht.. Ich werde Anfang Februar wieder in Baabe unterrichten.

Das Abenteuer beginnt...

Ganesha

 

Mein kleiner, grosser Begleiter auf dieser Reise. Er ist der Herr der Scharen, Herr sowie Entferner der Hindernisse, was soviel bedeutet wie...sind Hindernisse fuer Dich und Deine Entwicklung von Noeten, so wird er sie Dir in den Weg stellen oder Sie im Falle, dass sie Dir nicht dienlich sind eben auch wieder aus dem Weg raeumen. Er wird um Beistand gebeten, wenn man Glueck, Erfolg oder gutes Gelingen fuer den Weg oder eine Unternehmung benoetigt... Oder eine Reise...

Om Gam Ganapataye Namaha

Ankunft in Mumbai

Gateway of India. Mumbay. Colaba
Gateway of India. Mumbay. Colaba

Gelandet um 2:25.Uhr. Mumbai Airport..
Ich habe geplant, den Rest der Nacht am Flughafen zu verbringen und am nächsten Morgen in die Stadt zu fahren. Um 5:30 habe ich dann ein Taxi ins Zentrum genommen.
Dort bin ich bis 9:00 UHR ein wenig durch die Straßen gegangen und habe den herrlichen Sonnenaufgang am Gateway of Indian betrachtet, gefolgt von meinem Frühstück. Ein Hotel gesucht.. .gefunden, geduscht und ein paar Stunden geschlafen. Um 12:30 Uhr hat mich die Stadt geweckt. Eine unglaubliche Soundcollage aus Autos, Motorrädern, Hupen, Trillerpfeifen, Menschen und Krähen.Ich bin aufgestanden, habe erneut geduscht. Schweiß und der Atem der riesigen Stadt lassen sich nicht lange Zeit, einen schmierigen Film auf der Haut zu bilden. Eigentlich könnte man direkt schon wieder duschen. 36 Grad sind es nun, in der Sonne ist es fast unerträglich. Der Hotelier hat mir einen Platz im sleeper Coach Bus  nach Goa gebucht. Ganz wichtig: NO AIRCONDITION !!! wenn dir deine Gesundheit lieb ist. Noch 5,5 Stunden bis zur Abfahrt...vom anderen Ende der Stadt..

Morning Yoga
Morning Yoga

Sonntag 17.12.2017

Vor etwas mehr als zwei Wochen bin ich nun in Goa angekommen.. Mein Plan, hier zu unterrichten wurde schnell von meinem Verlangen, Yoga zu praktizieren verworfen.
Auf der Suche nach einem Yogi bin ich an verschiedene Orte gereist und habe einige Yogalehrer kennen gelernt. Yogi Rolf, aus der Ashtanga Tradition bietet ab Januar wieder Unterricht an.

Ich praktiziere nun jeden Tag im Artjuna bei Ian, einem englischen Yogalehrer aus der Iyenga Tradition. Aus seinem Unterricht komme ich jedes mal nass geschwitzt. ich muß das Yoga für mich neu entdecken..tiefer in die Praxis eintauchen, intensiv praktizieren.

Was ich Euch jetzt schon versprechen kann,  hier gibt es sehr gute Inspirationen für meinen Unterricht in Baabe und Stralsund. Habe mir 2 10er Karten für seinen Unterricht gekauft. Die sollten bis zum Wochenende halten bei bis zu 3 Unterrichtseinheiten täglich.

Iyenga Yoga


Iyengar-Yoga ist eine Yogarichtung, die von B. K. S. Iyengar entwickelt wurde und dem Hatha-Yoga zugerechnet wird. Im Laufe seiner jahrzehntelangen Übungspraxis erforschte er jede einzelne Yogahaltung (Asana) in Bezug auf die korrekte Ausrichtung und Wirkung. Die Erfahrungen, die er mit seinem eigenen Körper machte, brachten Iyengar dazu, Hilfsmittel zu benutzen oder auch neu zu entwickeln, so genannte „Props“, wie rutschfeste Matten, Gurte, Klötze, Polster, Rückenbänke. Die „Props“ sollen den Yoga-Übenden ermöglichen, auch schwierigere Asanas einzunehmen bzw. einfach erscheinende Asanas genauer wahrzunehmen.